Schatten, Silhouetten, Reflexionen – sie alle sind vorübergehende Existenzen, geschaffen vom Licht. Flüchtige Erscheinungen der sichtbaren Welt, die ebenso existent sind wie nicht real. Welche Rolle kann in diesem Raum aus Schemen die Fotografie spielen, ein Medium, das selbst aus Licht entsteht?
Diese Frage beschäftigt auch Pia Kintrup. Ausgehend von der Fotografie erforscht sie die verschiedenen Dimensionen und die Dimensionalität der Dinge mitsamt ihren Grenzen. Wo beginnt die Stofflichkeit und wo hört sie auf? Welche Stellung nimmt die Fotografie dazu ein, was gibt sie wieder, was schafft sie selbst, wo modifiziert sie das reale Geschehen?