Ute Pleuger
Miracle #250907 /2025
Tusche auf Papier/ Ink on paper
50 x 70 cm
Foto: Gunter Lepkowski (c)
VG Bildkunst
Liebe Kunstfreunde u. Kunstfreundinnen,
wir laden euch herzlich ein, uns auf der paper.positions in Berlin zu besuchen !
Die paper positions. berlin präsentiert in ihrer zehnten Ausgabe 70 internationale Galerien mit herausragenden Positionen aus zeitgenössischer und moderner Kunst mit dem Fokus auf Zeichnung und dem Material Papier.
Vom 30. April – 3. Mai 2026, parallel zum Gallery Weekend in Berlin, findet sie wieder in der beeindruckenden und über 2.500 qm großen Haupthalle des ikonischen Flughafen Berlin-Tempelhof statt.
Auf unserem Stand #13 präsentieren wir in diesem Jahr neue Arbeiten von Ute Pleuger und Aline Schwibbe sowie eine kleine Auswahl an Arbeiten von Herta Günther u. Vera Herzogenrath.
Ute Pleuger *1956
Studium der Malerei an der Hochschule der Künste Berlin, Orgel bei Oda Jürgens, 1983 Meisterschülerin bei Marwan
1983-85 Atelier in Paris, Aufbaustudium bei Olivier Debré.
1986-2006 Atelier in Berlin,
1984-2000 Werkgruppe „Serielle Räume“, die 1996 in einer großen Einzelausstellung im Martin-Gropius-Bau Berlin gezeigt wurde, im Anschluß Lehrtätigkeit an der UdK Berlin
seit 1999 Professorin für Malerei an der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle, internationale Jurytätigkeit in den Bereichen Bildende Kunst, Malerei, Grafik, Kunst am Bau
seit 2000 Werkgruppe „sehen und hören“, Malerei- und Grafikzyklen zur Musik
seit 2007 Atelier in Caputh bei Potsdam
2016 Ende der Lehrtätigkeit, seither freischaffend in Berlin und Caputh
Seit 1985 Ausstellungen in Europa, Süd-Korea und den USA, in Deutschland zuletzt
2018 „Vis à vis“, Barlach Halle K, Hamburg
2018 „Ambitus – Kunst und Musik heute“, Kunstmuseum Magdeburg (Katalog)
2021/22 „Polyphone – Mehrstimmigkeit in Bild und Ton“, Kunstsammlung Gera, Musée d’art et d’histoire Paul Eluard St. Denis (F) (Katalog)
Arbeiten in öffentlichen Sammlungen: Staatliche Museen zu Berlin Preußischer Kulturbesitz, Berlinische Galerie Landesmuseum für Moderne Kunst, Neuer Berliner Kunstverein, Landesarchiv Berlin (Dauerpräsentation), Landesbank Berlin, Schering AG Berlin, Städtische Galerie Bietigheim-Bissingen, Deutsche Bank Frankfurt/Main, Archiv der Burg Giebichenstein Halle, Kunstsammlung Sachsen-Anhalt, Norddeutsche Landesbank Hannover, Stiftung Kunst, Kultur und Bildung Ludwigsburg, Kunstmuseum Kloster Unser lieben Frauen Magdeburg, Bayerische Vereinsbank München, Stadt Neuwied. Privatsammlungen in Europa und den USA
Ute Pleugers Interesse an Malerei und Zeichnung resultiert aus der Idee einer strukturierten und gleichzeitig natürlichen Organisation des Sehens und der Wahrnehmung, wobei er Ursprung ihrer Formensprache in der Musik zu finden ist.
Ute Pleuger
Miracle #250907 /2025
Tusche auf Papier/ Ink on paper
50 x 70 cm
Foto: Gunter Lepkowski (c)
VG Bildkunst
Aline Schwibbe
三 (san), 2026
Serie: The Thing That Looks Like Dark Coated Paper
21 x 29,7 cm
Tusche auf Papier / Ink on paper
Aline Schwibbe
⼆ (ni), 2026
Serie: The Thing That Looks Like Dark Coated Paper
21 x 29,7 cm
Tusche auf Papier / Ink on paper
ALINE SCHWIBBE
DAS DING, DAS AUSSIEHT WIE DUNKEL BESCHICHTETES PAPIER
Die Serie von Tuschezeichnungen erforscht die Schwelle der Dunkelheit – einen Raum, in dem Dinge und Wesen sich in einem ewigen Zustand des Werdens befinden. Veränderung ist zugleich bedrohlich und heilsam; wie viele gleichzeitig verlaufende Spiralen überlagern sich Geschichten, Gefühle und Ereignisse. Aus dieser Perspektive betrachtet ist die Welt zugleich abstrakt und konkret. Die Dunkelheit ist hier kein Symbol des Todes, sondern ein Träger der Unendlichkeit. Der stille Expressionismus und die Farblosigkeit der Kunstwerke tragen zu einer statischen Atmosphäre bei, als ob alles für einen Moment stillstehen würde. Alles wirkt fremd, aber gleichzeitig in seiner Fremdheit logisch. Die Dunkelheit ist nicht das traditionelle Andere, das man fürchten muss, sondern sie ist in jedem von uns. Der Titel stammt von einem Yōkai, einem übernatürlichen Wesen aus der japanischen Folklore, das als großes, schwarzes Wesen beschrieben wird, dessen Körper den gesamten Himmel bedeckte und von dem es herabstieg, um eine Gruppe von Menschen am Rande einer Stadt anzugreifen. Danach wurde es gefangen genommen und starb schließlich. Die Stadtbewohner beschlossen, es zu verspeisen, und stellten fest, dass das gekochte Fleisch heilende Wirkungen hatte. Die Zeichnungsserie ist ein Protokoll der Offenheit gegenüber jedem möglichen Ergebnis, wobei die Oberfläche als Mitautorin des Prozesses und das Material als aktiver Wirkstoff betrachtet werden, ein Sich-Hingeben an eine Reise, ein Beobachten, wie sich die Idee eines Werks vom Rand ins Zentrum bewegt, ein Zeuge sein, wie das Unsichtbare, vielleicht Unmögliche, ins Dasein tritt, und es akzeptieren.
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